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Verstellbarkeit

Lattenroste mit Verstellung

Während ein starrer Lattenrost die Basis eines guten Schlafsystems darstellt, bildet ein verstellbarer Lattenrost zusammen mit der Matratze und dem Bettgestell die nächste Ausbaustufe eines verbesserten Schlafsystems. Ein Lattenrost, dessen Kopf- und / oder Fußteil verstellbar sind, bringt weitere ergonomische Optionen ins Spiel, die Ihren Schlaf- und Liegekomfort verbessern. Denken Sie daran, dass Sie im Durchschnitt 8 von 24 Stunden im Bett verbringen. Nicht alle davon verschlafen Sie. Ein verstellbares Kopfteil bietet beispielsweise noch mehr Perspektiven.

TopSeller Lattenroste mit Verstellung

Ergonomischer Lattenrost ERGO 90 x 200

  •  7-Zonen Federholzrahmen zur Unterstützung der Schulter-, Becken- und Mittel-Zone
  •  Massivholzrahmen aus Buche
  •  28 Federleisten in holmenüberlagernden Duo-Kautschukkappen
  •  13-fach manuell verstellbares Kopfteil
  •  Individuelle Härtegradeinstellung durch zusätzliche Leisten und Härtegradschieber
  •  Mittelband zur weiteren Stabilisierung
  •  sehr gute Belüftung - für alle Arten von Matratzen geeignet

Was ist ein verstellbarer Lattenrost?

Bei Lattenrosten gibt es grundsätzlich drei Ausführungsmöglichkeiten, von den denen die dritte im Folgenden genauer beleuchtet wird:

Die gerahmten Lattenroste besitzen üblicherweise einen Rahmen aus Holz- oder Kunststoff. Die Latten, auch Federleisten genannt, werden am Rahmen fixiert. Der Rahmen benötigt in der Regel lediglich ein paar längsseitige Auflagepunkte im Bettgestell, in das er passgenau eingelegt wird. Bei verstellbaren Lattenrosten lassen sich das Kopfteil, das Fußteil oder beide stufenweise anheben.

verstellbarer Lattenrost

 

Was zeichnet einen verstellbaren Lattenrost aus?

Lattenroste gibt es als flexible Rollroste oder in Ausführungen mit Rahmen. Bei den Lattenrosten mit Rahmen wird in starre und verstellbare Lattenroste unterschieden. Letztere werden im Folgenden genauer beleuchtet. Die gerahmten Lattenroste besitzen üblicherweise einen Rahmen aus Holz- oder Kunststoff. Die Latten bzw. Federleisten werden am Rahmen fixiert. Um den Lattenrost passgenau im Bettgestell zu platzieren, sind meist nur ein paar längsseitige Auflagepunkte notwendig. Bei verstellbaren Lattenrosten lassen sich das Kopfteil, das Fußteil oder beide stufenweise anheben.

 

Aus welchen Komponenten ist ein verstellbarer Lattenrost aufgebaut?

Ein verstellbarer Lattenrost besteht aus vier Kernelementen, die unterschiedliche Funktionen erfüllen:

  • Der Federholzrahmen: Darunter wird ein rechteckiger Rahmen verstanden, der vorgibt, wie die Auflagefläche abgemessen ist. Üblich sind Abmessungen 80 x 200 cm, 90 x 200 cm oder 100 x 200 cm aber auch 140 x 220 cm als Übergröße mit diversen Zwischengrößen. Der Lattenrost wird verstellbar, indem der zu verstellende Teil (Kopf oder Fuß) einen zweiten Rahmen erhält, der über Scharniere und Einrastfunktionen vom Grundrahmen abgehoben und fixiert werden kann.
  • Die Kappen: Am Rahmen des verstellbaren Lattenrosts sind Kunststoffhalterungen angebracht. Sie sind elastisch und flexibel und fungieren als Aufnahme für die Enden der Federleisten.
  • Die Federleisten: Diese bestehen in der Regel aus mehrfach verleimtem Schichtholz. Die Federleisten werden mit einer merklichen Wölbung quer über den Rahmen gespannt und bilden die Auflage für die Matratze. Bedingt durch die Art der Herstellung sind die Schichtholzleisten deutlich elastischer als solche aus Massivholz.
  • Die Schieberegler: Mit Ihnen stellen Sie den individuellen Härtegrad des Lattenrosts ein. Die Regler kommen speziell in der Mittelzone des verstellbaren Lattenrosts zum Einsatz, wo häufig zwei Federleisten übereinandergelegt werden. Je nachdem, ob Sie mithilfe der Schiebeelemente diese Leisten entweder weiter innen oder außen zueinander fixieren, erzeugen SIe die unterschiedlichen Härtegrade.

 

Wofür wird ein verstellbarer Lattenrost benötigt?

Verstellbare Lattenroste lassen sich in unterschiedlichsten Positionen fixieren. Dies geschieht in der Regel mit einem Stufensystem, welches unterschiedliche Abstufungen des Anstellwinkels vorsieht. Für Kopf- und Fußteil ergeben sich unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten:

  • Beim Lesen im Bett reicht meist ein leichtes Aufstellen des Kopfteils. Auch bei Erkältungen werden Sie feststellen, dass eine leicht erhöhte Position des Kopfteils wohltuend sein kann.
  • Wenn Sie ein Freund des Frühstücks im Bett sind, dann ist die steile Ausrichtung des Kopfteils an Ihrem verstellbaren Lattenrost sicher die bevorzugte Position.
  • Bei einigen medizinischen Indikationen, speziell bei Herz-Kreislauf-Beschwerden kann ein leicht erhöhtes Fußteil durchblutungsfördernd sein und dem erholsamen Schlaf dienen.

 

Was ist bei verstellbaren Lattenroste sonst noch zu beachten?

Viele Merkmale eines Lattenrosts resultieren schon aus den Charakteristika der Federleisten. Wenn beispielsweise mehr (schmalere) Federleisten verwendet werden, gibt es mehr Möglichkeiten, den Rost in exakte Liegezonen zu separieren. Mit der Ausgestaltung der Liegezonen können in ausgewählten Bereichen, z.B. dort wo Schulter- und Beckenpartien zu liegen kommen, weichere Kappen angebracht werden. Dadurch sinkt der Körper an diesen Stellen tiefer ein, was wiederum zur Entlastung der Wirbelsäule beiträgt. Letztendlich beugt eine solche Zonenumsetzung Rückenschmerzen und Verspannungen vor. Die aufliegende Matratze passt sich der Anatomie des Körpers an und kann dem einwirkenden Druck an allen Stellen optimal nachgeben. Weiterhin geben die Abstände zwischen den Latten Raum für eine nötige Luftzirkulation. Die Matratze kann damit von der Unterseite belüftet werden. Sie sollten ebenfalls die Mittelzonen-Verstärkung im Blick haben, die Ihnen durch zusätzliche Leisten eine individuell anpassbare Härtegradeinstellung eröffnet.

 

Ausführungsbeispiele unserer Produktpalette von Coemo

Die verstellbaren Lattenroste von Coemo decken fast alle denkbaren Varianten ab.

  • Lattenroste mit verstellbarem Kopfteil: Diese Ausführung finden Sie bei den Modellen Ergo K, Drömson oder Multira.
  • Lattenroste mit verstellbarem Kopf- und Fußteil: Diese Ausführung finden Sie bei den Modellen Ergo KF und Premium.
  • Größe: An Standardgrößen sind fast alle Modelle in 80 / 90 / 100 / 120 / 140 x 200 cm bzw. auch in den Überlängen von 220 cm bei gleichen Breiten zu haben. Breitere Ausführungen werden über zwei schmale Lattenroste verwirklicht.
  • Multizonen: Alle Modelle von Coemo Lattenrosten verstellbar sind in 7 Liegezonen unterteilt.
  • Die Duo-Kappenhalterungen und die holmüberlappende Befestigung machen die Drömson und Multira-Modelle geeigneter für Doppelbetten, wobei Multira-Modelle in der Schulter- und Becken-Komfortzone noch weicher ausgestattet sind.
  • Selbstmontage: Alle Modelle sind bei Lieferung komplett zerlegt und können von Ihnen selbst zusammengebaut werden.

 

Was es beim Kauf verstellbarer Lattenroste noch zu beachten gilt

Bei der Auswahl des geeigneten verstellbaren Lattenrosts sollten Sie prüfen, wie Ihr Bettgestell den Lattenrost unterstützt. Vom Lattenrost ist meistens vorgegeben, ob Auflagewinkel in den Ecken ausreichen oder Auflagepunkte an den Längsseiten erforderlich. Mit Blick auf die Größe sollte der verstellbare Lattenrost etwa 2 cm in der Länge und 0,5 cm in der Breite kleiner als der Rahmen sein. Bei Spannweiten für Doppelbetten über 160 cm empfiehlt sich der Einsatz von zwei Rosten. So erhalten Sie eine höhere Stabilität der Schlafstelle und unterschiedliche Bewegungsmuster im Schlaf sowie Gewichtsunterschiede können besser kompensiert werden.

 

Vorteile verstellbarer Lattenroste

Verstellbare Lattenroste bieten einige unschlagbare Vorteile:

  • Sie bieten einen sehr guten Liegekomfort, besonders in Verbindung mit einer entsprechenden Matratze.
  • Sie bieten durch die Verstellbarkeit viele weitere Nutzungsoptionen, die gerade medizinisch relevant sein können.
  • Sie können bequem lesen oder im Bett frühstücken.
  • Die individuelle Härtegradeinstellung ist bei jedem Modell vorgesehen.
  • Fast jeder Matratzentyp ist geeignet für verstellbare Lattenroste.

 

Nachteile verstellbarer Lattenroste

Natürlich gibt es auch einige Nachteile:

  • Die Anschaffungskosten sind ca. 10% höher als bei starren Lattenrosten, aber durch die Lieferung als Selbstbausatz immer noch akzeptabel.
  • Bei einem verstellbaren Lattenrost kann die Matratze gequetscht werden.

 

Ein verstellbarer Lattenrost als Optimallösung

Eine individuelle Härtegradeinstellung für die Mittelzone und verschiedene Liegezonen sind heutzutage fast schon Pflicht. Aber um den Liege- und Schlafkomfort noch mehr zu optimieren, lohnt es sich, über einen verstellbaren Lattenrost nachdenken. Probieren Sie es am besten gleich aus.