Lattenroste ohne Verstellung

Einfach in der Ausführung, ordentliche Unterfederung mit gutem Liegekomfort, das sind zusammengefasst die Merkmale eines Lattenrostes ohne Verstellung. Nicht verstellbare, auch starre Federholzrahmen genannt, stellen den preisgünstigen Einstieg in gerahmte Lattenroste dar. Dennoch bieten viele dieser Modelle individuelle Einstellmöglichkeiten im Bereich der Härtegradanpassung.

 

TopSeller Lattenroste ohne Verstellung

Lattenrost BASIC 90x200

  •  7-Zonen Federholzrahmen zur Unterstützung der Schulter-, Becken- und Mittel-Zone
  •  Massivholzrahmen aus Buche
  •  28 Federleisten in holmenüberlagernden Duo-Kautschukkappen
  •  im Doppelpack auch für Ehebetten geeignet – ohne „Besucherritze“
  •  individuelle Härtegradeinstellung durch zusätzliche Leisten und Härtegradschieber
  •  durch geringe Bauhöhe auch für Betten mit niedriger Einlegetiefe geeignet
  •  aufgrund der nicht verstellbaren Ausführung kein Quetschen der Matratze
  •  sehr gute Belüftung - für alle Arten von Matratzen geeignet

Was versteht man unter Schlafsystemen?

Schlafsysteme, auch unter dem Begriff Bettsysteme bekannt, bezeichnen den Aufbau der Schlafstätte. Neben der Kombination aus Lattenrost und Matratze plus Bettgestell sind Wasserbetten und Boxspringbetten in der westlichen Welt gängige Schlafsysteme.

Bei Wasserbetten werden die Matratzen mit Wasser gefüllt. Diese können dann je nach Variante in jedes Bettgestell mit entsprechendem, nachrüstbarem Sockel oder in speziell gefertigte Bettgestelle eingelegt werden.

Bei einem Boxspringbett bildet ein gefedertes Untergestell die Grundlage für den Aufbau der Schlafunterlage. Zusammen mit weiteren Auflagen entsteht üblicherweise ein recht massiges Schlafsystem.

Beide Systeme bieten zum Teil sehr gute Liegeeigenschaften.

Während Wasserbetten und Boxspringbetten relativ eingeschränkt in der Ausgestaltung sind, bieten die Systeme aus Lattenrost und Matratze viele Gestaltungsmöglichkeiten. Bei der Wahl der Matratze, wie auch des Lattenrostes stehen viele Modellvarianten zur Verfügung. Wichtige Aspekte für eine optimale Schlafposition, wie die Unterstützung der einzelnen Körperzonen, die Verstellbarkeit von Kopf- und Fußteil oder die Härtegradanpassung finden bei dieser Kombination Beachtung. So kann das Schlafsystem in seinen Komponenten ganz individuell und auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt werden.

Welche Merkmale kennzeichnen Lattenroste ohne Verstellung?

Nicht verstellbare oder auch starre Lattenroste besitzen keine Möglichkeiten zur Verstellung von Kopfteil und Fußteil.

Die einfachste Form stellt der Rollrost dar. Die Holzlatten sind nicht durch einen Holz- oder Kunststoffrahmen, sondern durch ein Gurtband miteinander verbunden. Rollroste benötigen eine durchgehende seitliche Auflage im Bettrahmen, damit sie fest verschraubt werden können. Sie kommen vorrangig im Gäste-, Kinder- und Jugendbereich zum Einsatz. Sie können aber in Kombination mit einer hochwertigen Matratze eine gute und preisgünstige Wahl sein. Rollroste lassen sich bei Kauf und Umzügen leicht und platzsparend transportieren und lagern.

Bei unverstellbaren Lattenrosten mit Federholzrahmen handelt es sich um kostengünstige Ausführungen, die sich hervorragend eignen, wenn keine besonderen Anforderungen, z.B. aufgrund orthopädischer Probleme, an den Federleistenrahmen gestellt werden. Die Konstruktion besteht aus einem Rahmen, der quer mit dünnen Leisten versehen ist. Man spricht dabei auch von Federholzleisten. Diese werden häufig im Schichtverfahren hergestellt und besitzen dadurch eine höhere Elastizität als massive Leisten. Die aufliegende Matratze kann einwirkendem Druck optimal nachgeben. Außerdem stellen die Abstände zwischen den Latten die notwendige Luftzirkulation und damit die Belüftung der Matratze von unten her sicher. Einige Modelle verfügen über eine Mittelzonen-Verstärkung durch zusätzliche Leisten, sodass der Härtegrad der Schlafunterlage noch besser an persönliche Bedürfnisse angepasst werden kann.

Vorteile unverstellbarer Lattenroste

  • Kostengünstige Anschaffung, insbesondere auch als Selbstbausatz
  • Der Liegekomfort kann in Verbindung mit einer guten Matratze sehr gut sein
  • Fast jeder Matratzentyp ist gleichgut geeignet

Nachteile unverstellbarer Lattenroste

  • Einstellung von Kopf- und Fußteil ist nicht möglich
  • Bequemes Sitzen oder Hochlagern von Oberkörper oder Füßen, zum Beispiel bei Herz-Kreislauferkrankungen, ist nicht so einfach möglich
  • Zum Teil keine individuelle Härtegradeinstellung möglich